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11.08.26

SPAUN SMS-5807+-NF - Multischalter

Multischalter Stromverbrauch: Was eine Sat-Anlage im Jahr kostet

Ein Multischalter ist eines der wenigen Geräte im Haus, das niemand ausschaltet. Er sitzt im Hausanschlussraum oder unter dem Dach und läuft, seit er montiert wurde. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf seinen Verbrauch: Wie viel Strom zieht er wirklich, was macht eine Standby-Schaltung im Jahr aus, wie rechnen Sie Ihre eigene Anlage nach und welches Gerät passt zu Ihrer Teilnehmerzahl? Wir sind der Hersteller dieser Multischalter und legen die Werte offen, mit denen wir selbst rechnen — inklusive der Annahmen hinter jeder Zahl.

Wie viel Strom verbraucht ein Multischalter? Die kurze Antwort

Ein Multischalter für acht Teilnehmer zieht im Betrieb rund 5 bis 6 Watt, im abgeschalteten Zustand aber nur noch 0,1 Watt — vorausgesetzt, er hat eine Standby-Schaltung. Der Unterschied klingt klein und ist es über ein Jahr nicht: Ein Gerät ohne Standby läuft rund um die Uhr auf voller Leistung, ein Gerät mit Standby nur dann, wenn tatsächlich jemand fernsieht. Bei einem Achtfamilienhaus liegen dazwischen rund 37 Kilowattstunden im Jahr.

Die SPAUN Kompakt-Multischalter der Serie SMS 07+ haben diese Schaltung ab Werk. Sie nennt sich Energy Saving Technology und schaltet nicht nur den Verstärker ab, sondern auch die Speisung der LNBs auf dem Dach — also den Teil, der den größeren Anteil ausmacht. Im Standby nehmen die Ein-Satelliten-Modelle typisch 0,1 Watt auf, das Zwei-Satelliten-Modell typisch 0,2 Watt.

Warum ein Multischalter rund um die Uhr Strom zieht

Ein Multischalter ist kein passiver Verteiler. Er trifft eine Entscheidung: Jeder angeschlossene Receiver fordert über seine Leitung eine bestimmte Empfangsebene an, und der Multischalter legt genau diese Ebene auf genau diesen Ausgang. Dafür braucht er Elektronik, und Elektronik braucht Strom.

Was der Multischalter dauerhaft versorgen muss

Drei Dinge hängen an der Stromversorgung. Erstens die Schaltmatrix selbst, die die vier Empfangsebenen auf die Teilnehmerausgänge verteilt. Zweitens die Verstärkerstufen, die den Pegel so anheben, dass er auch nach 30 Metern Kabel und mehreren Dosen noch ausreicht — die SMS 07+ liefert bis zu 102 dBµV am Ausgang. Und drittens, der größte Posten, die Fernspeisung der LNBs.

Das Datenblatt beziffert die Aufnahme des Schalters selbst auf 10 mA und rechnet je belegtem Teilnehmerausgang mit 38 mA auf der 18-Volt-Ebene. Acht belegte Ausgänge ergeben damit rechnerisch rund 5,7 Watt. Der Wert steigt mit der Zahl der tatsächlich genutzten Anschlüsse, nicht mit der Zahl der vorhandenen: Ein Sechzehnfach-Gerät, an dem nur vier Receiver hängen, verbraucht deutlich weniger als eines, an dem alle sechzehn laufen.

Warum die LNB-Fernspeisung der größte Posten ist

Das LNB an der Schüssel hat keine eigene Steckdose. Es bekommt seine Betriebsspannung über dasselbe Koaxialkabel, über das es das Signal zurückschickt — 13 Volt für die eine, 18 Volt für die andere Polarisationsebene. Diese Speisung liefert der Multischalter, und zwar für alle angeschlossenen LNB-Ausgänge gleichzeitig. Bei der SMS 07+ Serie sind dafür in Summe bis zu 500 mA vorgesehen.

Das ist der Punkt, an dem sich sparsame von unsparsamen Geräten unterscheiden. Ein Multischalter ohne Abschaltlogik hält diese Speisung auch dann aufrecht, wenn seit Stunden kein Receiver läuft. Er versorgt dann ein LNB, dessen Signal niemand anschaut.

Läuft der Verbrauch auch, wenn alle Fernseher aus sind?

Bei einem Gerät ohne Standby-Schaltung: ja. Es hat keine Möglichkeit zu erkennen, ob überhaupt jemand zusieht, und bleibt deshalb dauerhaft im vollen Betriebszustand. Bei einem Gerät mit Standby-Schaltung: nein. Sobald der letzte Receiver keine Speisespannung mehr auf seine Leitung legt — also wenn er wirklich aus ist und nicht nur der Fernseher davor —, fährt der Multischalter herunter.

Diese Unterscheidung ist wichtig für die eigene Rechnung. Maßgeblich ist nicht, wie lange der Fernseher läuft, sondern wie lange mindestens ein Receiver eingeschaltet ist oder aufnimmt.

Was die Standby-Schaltung spart — die Rechnung

Rechnen Sie es nach. Alle Eingangswerte stammen aus dem Datenblatt der SMS 07+ Serie, alle Annahmen stehen dabei, damit Sie sie durch Ihre eigenen ersetzen können.

So rechnen Sie den Verbrauch Ihrer Anlage aus

Die Formel hat drei Schritte. Erstens die Leistung im Betrieb: Zahl der belegten Ausgänge mal 38 mA, plus 10 mA für den Schalter, das Ganze mal 18 Volt. Zweitens die Betriebsstunden: Wie viele Stunden am Tag ist mindestens ein Receiver aktiv? Drittens der Rest des Tages zum Standby-Wert. Aus beidem ergibt sich der Tagesverbrauch, mal 365 der Jahresverbrauch, mal Ihrem Strompreis die Jahreskosten.

Ein Hinweis zur Genauigkeit: Diese Rechnung findet auf der Sekundärseite statt, also hinter dem Netzteil. Die Verluste des Netzteils selbst sind nicht enthalten, die tatsächliche Aufnahme an der Steckdose liegt also etwas höher. Für den Vergleich zweier Geräte spielt das keine Rolle — beide Seiten der Rechnung sind gleich betroffen.

Rechenbeispiel: acht Wohnungen an einem Multischalter

Angenommen sind acht belegte Teilnehmerausgänge, sechs Stunden am Tag mit mindestens einem laufenden Receiver und ein Strompreis von 35 Cent je Kilowattstunde. Das sind Annahmen, keine Messwerte — Ihre Anlage kann davon abweichen.

 Mit Standby-SchaltungOhne Standby-Schaltung
Leistung im Betrieb5,7 W5,7 W
Leistung in der übrigen Zeit0,1 W5,7 W
Verbrauch am Tag36 Wh137 Wh
Verbrauch im Jahrrund 13 kWhrund 50 kWh
Stromkosten im Jahrrund 4,60 €rund 17,50 €
Differenz über zehn Jahrerund 130 €

Die Zahlen sind gerundet. Wer viel aufnimmt und dessen Receiver deshalb länger aktiv sind, verschiebt beide Spalten nach oben — die Differenz zwischen ihnen bleibt aber bestehen, solange es Stunden im Tag gibt, in denen niemand fernsieht.

Was ein Gerät ohne Standby-Schaltung im Jahr mehr kostet

Rund 13 Euro im Jahr für einen Achtfamilien-Multischalter, rund 130 Euro über die typische Nutzungsdauer von zehn Jahren. Das ist die Größenordnung, in der sich der Aufpreis für ein Markengerät nach einigen Jahren von selbst erledigt — genau das ist der Grund, warum wir die Standby-Schaltung in die gesamte Serie einbauen und nicht nur in die großen Modelle.

Zwei Einordnungen dazu, damit die Zahl nicht größer erscheint, als sie ist: Erstens skaliert der Effekt mit der Anlage. Bei sechs Teilnehmern fällt er kleiner aus, bei sechzehn deutlich größer. Zweitens ist der Multischalter nicht der einzige Dauerläufer in der Anlage — die Receiver selbst zählen ebenfalls mit, und zwar für jede Wohnung einzeln.

Energy Saving Technology: wie die Abschaltung arbeitet

Der Name steht auf dem Datenblatt, dahinter steckt eine simple, robuste Logik ohne Zeitschaltuhr, ohne App und ohne Konfiguration.

Wann schaltet der Multischalter ab — und wann wieder ein?

Der Multischalter horcht auf die Speisespannung, die jeder Receiver auf seine Leitung legt. Liegt an keinem einzigen Teilnehmerausgang mehr Spannung an, schaltet er die SAT-ZF-Verstärkerstufen und die Fernspeisung der LNBs ab und geht in den Standby-Zustand. Legt irgendein Receiver — oder ein Antennenmessgerät bei der Installation — wieder Spannung an, wechselt er automatisch in den Normalbetrieb zurück.

Es gibt also nichts einzustellen und nichts zu vergessen. Die Schaltung arbeitet allein aus dem Zustand der angeschlossenen Geräte heraus.

Zwei Satelliten, zwei Entscheidungen: die selektive Abschaltung

Beim Zwei-Satelliten-Modell SMS 9807+ NF kommt eine zweite Stufe dazu. Es prüft nicht nur, ob überhaupt jemand fernsieht, sondern auch, ob das zweite LNB gerade gebraucht wird. Schaut niemand auf der zweiten Satellitenposition, bleibt dieses LNB unversorgt, während die erste Position weiterläuft.

Das ist der Grund für den etwas höheren Standby-Wert dieses Modells: typisch 0,2 Watt statt 0,1 Watt, weil zwei Zweige überwacht werden statt einem. Im Betrieb zahlt sich die Selektivität dafür jeden Tag aus, denn ein zweiter Satellit wird in den meisten Haushalten deutlich seltener genutzt als der erste.

Merken Sie als Zuschauer etwas davon?

Beim Einschalten braucht der Receiver ohnehin einen Moment, bis er das Bild aufgebaut hat; der Multischalter ist in dieser Zeit längst wieder aktiv. Für die Aufnahmeprogrammierung gilt dasselbe: Ein Receiver, der zur programmierten Zeit aufwacht, legt Speisespannung an und holt den Multischalter damit selbst zurück in den Betrieb.

Eingebautes Schaltnetzteil oder externes Steckernetzteil?

Die zweite Stellschraube beim Verbrauch ist die Art der Stromversorgung. Die SMS 07+ Serie hat ein Schaltnetzteil im Gerät, das für 90 bis 240 Volt und 47 bis 63 Hertz ausgelegt und kurzschlussfest ist.

Warum ein Steckernetzteil dauerhaft mitzählt

Ein externes Netzteil hängt an der Steckdose und wandelt, solange es steckt. Es hat keine Verbindung zur Abschaltlogik des Multischalters und kann deshalb auch nicht davon profitieren. Ein eingebautes Netzteil dagegen ist Teil derselben Schaltung: Geht der Multischalter in den Standby, sinkt die Aufnahme des Gesamtgeräts auf den genannten Wert — inklusive Netzteil, weil es dasselbe Gerät ist.

Dazu kommt ein praktischer Punkt: Ein Bauteil weniger im Schaltschrank bedeutet eine Steckverbindung weniger, die sich lösen kann, und keinen Netzteilblock, für den im Verteiler Platz gefunden werden muss.

Kurzschlussfest — was das im Alltag bedeutet

Bei der Montage passiert es, dass ein F-Stecker nicht sauber sitzt und ein Drahtfaden des Schirms den Innenleiter berührt. Ein kurzschlussfestes Netzteil begrenzt in diesem Fall den Strom, statt Schaden zu nehmen; nach dem Beheben arbeitet das Gerät normal weiter. Bei einer Anlage mit acht oder sechzehn Leitungen, die nacheinander aufgelegt werden, ist das eine sinnvolle Reserve.

So prüfen Sie, wie viel Ihre Anlage tatsächlich zieht

Die Rechnung oben ist ein Modell. Wenn Sie es genau wissen wollen, messen Sie — das dauert einen Abend und kostet nichts außer einem Messgerät für rund 15 Euro.

Messen mit einem Energiekostenmessgerät

Stecken Sie ein Energiekostenmessgerät zwischen Steckdose und Multischalter. Notieren Sie den Wert einmal, während ein Receiver läuft, und einmal, nachdem alle Receiver mindestens eine Minute lang aus sind. Die beiden Zahlen sind Ihre reale Betriebs- und Standby-Leistung, an der Steckdose gemessen und damit inklusive Netzteilverlusten.

Besser noch: Lassen Sie das Messgerät eine ganze Woche stecken und lesen Sie die Kilowattstunden ab. Multipliziert mit 52 haben Sie den Jahresverbrauch Ihrer Anlage, ohne jede Annahme über Nutzungsstunden.

Was Sie am Zählerstand ablesen können

Wer kein Messgerät zur Hand hat, nutzt den Stromzähler: Zählerstand notieren, alle bekannten Verbraucher abschalten, eine Stunde warten, erneut ablesen. Die Differenz ist die Grundlast des Haushalts. Verschwindet daraus ein spürbarer Anteil, wenn Sie den Multischalter kurz vom Netz nehmen, wissen Sie, woran Sie sind. Bei einem Gerät mit funktionierender Standby-Schaltung sollte der Unterschied kaum messbar sein.

Welcher SPAUN Multischalter passt zu Ihrer Anlage?

Alle Modelle der Serie SMS 07+ teilen dieselbe Technik und unterscheiden sich in der Zahl der Teilnehmer und der Satellitenpositionen. Entwicklung und Produktion finden in Deutschland statt.

ModellSatellitenTeilnehmerStandbyMaße
SMS 5607+ NF160,1 W typ.208 × 136 × 43 mm
SMS 5807+ NF180,1 W typ.208 × 136 × 43 mm
SMS 51207+ NF1120,1 W typ.290 × 136 × 43 mm
SMS 51607+ NF1160,1 W typ.290 × 136 × 43 mm
SMS 9807+ NF280,2 W typ., selektiv208 × 136 × 43 mm

Ein Satellit: 6, 8, 12 oder 16 Teilnehmer

Für den Empfang einer Satellitenposition — in Deutschland meist Astra 19,2° Ost — reichen die Modelle mit einer Stammleitungsgruppe. Sie nehmen die vier Empfangsebenen eines Quattro-LNBs entgegen und verteilen sie auf 6, 8, 12 oder 16 Ausgänge. Über den eingebauten 22-kHz-Generator arbeiten sie auch mit einem Quad-LNB zusammen; empfohlen ist das Quattro-LNB, weil der Multischalter dann nur noch verteilen muss.

Zwei Satelliten: Astra und Hotbird auf acht Teilnehmer

Wer zusätzlich eine zweite Position empfangen will, etwa Hotbird 13° Ost für italienische, türkische oder arabische Programme, nimmt das SMS 9807+ NF. Es verarbeitet zwei Quattro-LNBs und verteilt beide Positionen auf acht Teilnehmer, die dann frei zwischen den Satelliten wählen. Die selektive Abschaltung sorgt dafür, dass die zweite Position nur dann Strom kostet, wenn sie auch genutzt wird.

Wie viele Ausgänge brauchen Sie wirklich?

Gezählt wird nicht in Wohnungen und auch nicht in Fernsehern, sondern in Tunern. Ein Receiver mit Twin-Tuner, der aufnehmen und gleichzeitig ein anderes Programm zeigen kann, belegt zwei Ausgänge. Ein Fernseher mit eingebautem Sat-Empfänger belegt einen. Rechnen Sie zusammen, was heute angeschlossen ist, und legen Sie zwei Ausgänge Reserve drauf — der Sprung vom Achtfach- auf das Zwölffach-Gerät kostet einmalig weniger als eine spätere Nachrüstung mit neuer Verkabelung. Das vollständige Sortiment finden Sie in der Kategorie Multischalter.

Stromverbrauch senken: was tatsächlich wirkt

  • Receiver wirklich ausschalten – ein Receiver im Bereitschaftsmodus legt oft weiterhin Speisespannung an und hält damit den Multischalter im Betrieb. Erst wenn er aus ist, kann die Standby-Schaltung greifen.
  • Nicht belegte Ausgänge abschließen – unbenutzte Teilnehmerleitungen gehören mit einem Abschlusswiderstand versehen. Das verbessert die Pegelverhältnisse und verhindert, dass Leitungen unnötig mitversorgt werden.
  • Quattro- statt Quad-LNB verwenden – am Multischalter ist das Quattro-LNB die sparsamere Lösung, weil der Multischalter dann kein Steuersignal erzeugen muss.
  • Größe an der Tunerzahl ausrichten – ein Sechzehnfach-Gerät für vier Receiver kostet nicht deutlich mehr Strom, aber der Anschaffungspreis ist unnötig. Umgekehrt zwingt ein zu kleines Gerät später zu einer zweiten Anschaffung.
  • Verstärker nur einsetzen, wo Pegel fehlt – ein zusätzlicher Inlineverstärker ist ein weiterer Dauerverbraucher. Bei Kabelwegen, die die SMS 07+ mit ihren bis zu 102 dBµV Ausgangspegel bedient, ist er in der Regel entbehrlich.
  • Messen statt schätzen – ein Energiekostenmessgerät beantwortet in einer Woche, was jede Überschlagsrechnung nur annähert.

Häufige Fragen zum Stromverbrauch von Multischaltern

Wie viel Strom verbraucht ein Multischalter im Jahr?

Bei acht belegten Ausgängen und sechs Stunden täglicher Nutzung rund 13 Kilowattstunden im Jahr, wenn das Gerät eine Standby-Schaltung hat — das sind bei 35 Cent je Kilowattstunde etwa 4,60 Euro. Ohne Standby-Schaltung sind es rund 50 Kilowattstunden und damit etwa 17,50 Euro.

Kann ich einen Multischalter nachts einfach ausschalten?

Technisch ja, sinnvoll ist es bei einem Gerät mit Standby-Schaltung nicht: Es schaltet sich bereits selbst ab, sobald der letzte Receiver aus ist. Eine Zeitschaltuhr würde zusätzlich verhindern, dass programmierte Nachtaufnahmen funktionieren, und zieht als Bauteil selbst Strom.

Verbraucht ein Multischalter mit 16 Ausgängen mehr als einer mit 6?

Nur, wenn auch mehr Ausgänge belegt sind. Das Datenblatt rechnet mit 38 mA je genutztem Teilnehmerausgang; unbelegte Ausgänge fallen kaum ins Gewicht. Die Gerätegröße allein entscheidet also nicht über den Verbrauch, die Zahl der angeschlossenen Tuner schon.

Warum hat das Zwei-Satelliten-Modell einen höheren Standby-Wert?

Weil es zwei Zweige überwacht statt einem. Es prüft getrennt, ob die erste und ob die zweite Satellitenposition gebraucht wird, und schaltet die LNBs einzeln zu. Das kostet 0,1 Watt mehr im Standby und spart im Betrieb die Versorgung eines LNBs, das gerade niemand nutzt.

Braucht der Multischalter ein eigenes Netzteil?

Bei der SMS 07+ Serie nicht — das Schaltnetzteil ist eingebaut und für 90 bis 240 Volt bei 47 bis 63 Hertz ausgelegt. Es genügt eine Steckdose in der Nähe des Montageorts.

Woran erkenne ich, ob mein alter Multischalter eine Standby-Schaltung hat?

Am zuverlässigsten mit einem Energiekostenmessgerät: Sinkt die Leistungsaufnahme deutlich unter ein Watt, sobald alle Receiver aus sind, ist eine Abschaltlogik vorhanden. Bleibt der Wert konstant, arbeitet das Gerät durchgehend im Vollbetrieb. Im Datenblatt finden Sie den Wert unter Bezeichnungen wie Standby-Verbrauch oder Leistungsaufnahme im Bereitschaftszustand.

Lohnt sich der Austausch eines funktionierenden Multischalters?

Das entscheidet die Rechnung weiter oben mit Ihren eigenen Zahlen. Als Anhaltspunkt: Bei acht Teilnehmern und einem Altgerät ohne Abschaltlogik liegt die Ersparnis in der Größenordnung von 13 Euro im Jahr. Steht ohnehin eine Erweiterung der Anlage oder ein Umbau des Verteilers an, ist das der Moment, in dem der Wechsel am wenigsten Aufwand macht.

Sie wollen den passenden Multischalter für Ihre Teilnehmerzahl auswählen? Die vollständige Serie mit allen fünf Ausbaustufen finden Sie in der Kategorie Multischalter.