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Die Einschränkungen beziehen sich in erster Linier auf die Kommunikation zwischen DVB-Receiver und schaltender Komponente (Relais, Multischalter). DVB-Receiver werten für den Suchlauf das NIT (Network Information Table) der betreffenden Orbitposition aus. Das NIT wird in jedem Transponder mitgesendet und enthält alle vitalen Daten zu den Programmen, die auf der betreffenden Orbitposition zu empfangen sind, z.B. Frequenz, Polarisation, FEC ect. Bei einem Suchlauf liest der Receiver das NIT ein und findet gemäss dieser Informationen die einzelnen Programme um sie auf den gewünschten Speicherplätzen abzulegen. Entscheidend dafür ob der Receiver das Programm auch wirklich findet, ist die korrekte Zuordnung der Empfangsebenen zu den Eingängen der Multischalter. Per Definition besteht eine Orbitposition immer aus 4 Ebenen:
- Vertikales Low-Band (Schaltsignal: DiSEqC Band A-Polarisation A bzw. 12V),
- Horizontales Low-Band (Schaltsignal: DiSEqC Band A-Polarisation B bzw.18V),
- Vertikales High-Band (Schaltsignal: DiSEqC Band B-Polarisation A bzw. 12V+22kHz)
- Horizontales High-Band (Schaltsignal: DiSEqC Band B-Polarisation B bzw. 12V+22kHz)
Die Trennung Low- / High-Band ist per Definition folgendermaßen festgelegt:
10700 MHz bis 11700 MHz Downlinkfrequenz = Low-Band und 11700 MHz bis 12750 MHz Downlinkfrequenz = High-Band.
Die Hersteller der DVB-Receiver verwenden üblicherweise für den Suchlauf die folgenden internen Zusammenhänge, die von außen nicht beeinflusst werden können.
Wenn das NIT für den nächsten Sender eine Frequenz größer 11700 MHz angibt, dann wird automatisch das Schaltsignal zum Erreichen des High-Bandes ausgegeben, wenn das NIT den nächsten Sender mit vertikaler Polarisation angibt, dann liefert der Receiver automatisch das Schaltsignal zum Erreichen der vertikalen Ebene.
Diese ganzen Zusammenhänge gelten selbstverständlich nur innerhalb einer Orbitposition. Welche Orbitposition als Zweite angeschlossen wurde, muss man dem Receiver manuell beim Setup im entsprechenden Menü mitteilen. Er aktiviert dann, nach Beendigung des Suchlaufs für die erste Orbitposition und vor dem Suchlauf für die zweite Orbitposition, das Schaltsignal zum Erreichen der zweiten Orbitposition (DiSEqC Position B bzw. TonBurst B). Üblicherweise wird für den Suchlauf ein Transponder ausgewählt, der ein möglichst aktuelles NIT sendet, z.B. ASTRA Info Kanal. Für Receiver mit DiSEqC 1.0 Steuerung (>90% aller DVB-Receiver liefern diese Steuersignale) können bis zu 4 Orbitpositionen ausgewählt werden. |