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SAT-Lexikon

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Schräglage
Bei der Übertragung von Hochfrequenzsignalen über Koaxialkabel werden physikalisch bedingt höhere Frequenzen stärker gedämpft als niedrigere. Dadurch können einzelne Frequenzteilbereiche die optimalen Eingangspegelwerte von SAT-Receivern und TV-Geräten über- bzw. unterschreiten. Als Schräglage bezeichnet man die unterschiedlich hohen Pegelwerte im übertragenen Frequenzbereich.

Sat-Slope
Vorrangig bei den hohen Frequenzbereichen des ASTRA Satelliten Systems (ab 12,600 GHz) kommt es bei vielen Teilnehmern zu Empfangsproblemen durch eine zu hohe Dämpfung, Grund sind in der Regel zu lange Kabelverbindungen zwischen LNB und Digital-Receiver.

Sat-ZF
Unter den Begriff Sat-ZF versteht man die Sat-Zwischenfrequenz. Der LNB wandelt die hohen Frequenzen des Satellitensignals in tiefere um, damit diese über das Kabel zum Receiver weitergeleitet werden können. Der Sat-ZF-Bereich liegt zwischen 950 und 2150 MHz.

Satellit
Ein Fernsehsatellit ist ein mit Elektronik vollgestopftes Gebilde, ca. 2.500kg schwer, mit einer Spannweite von 20 m, einer Sendeleistung von 60 dBWatt und einer Lebensdauer von 12-15 Jahren. Die Programme, die vom Satelliten abgestrahlt werden sollen, werden von verschiedenen Bodenstationen (im 14/18 GHz-Bereich) mit bis zu elf Metern großen Antennen zum Satelliten gesendet. Im Satelliten werden die Frequenzen umgesetzt (10,7-12,75 GHz), aufbereitet, verstärkt und wieder abgestrahlt. Den Strom für die Aggregate an Bord erhält der Satellit von Solarzellen. Die ASTRA-Satelliten befinden sich in einem Raumwürfel von ca.140 km Kantenlänge. Sie werden von der Erde ständig elektronisch überwacht und durch kleine Triebwerke laufend in ihrer Position korrigiert.

Scartkabel
Diese bereits als Verbindung zwischen Videorecorder und Fernsehgerät verbreitete Kabelvariante dient auch zum Anschluss von Set-Top-Boxen.

SCPC Signal
Digitaler Einzelträger (Single Channel per Carrier), Symbolrate liegt bedeutend niedriger als bei einem Paket, teilweise unter 2000, beispielweise bei Reuters Financial TV auf EUTELSAT W3, 7º Ost.
Empfang von SCPC-Signalen kann bei einigen Receivern zu Problemen führen, da die Software nicht immer für solch geringe Symbolraten ausgelegt ist.

SECAM
Séquenze Couleur á Mémoire. In Frankreich entwickeltes Bildsystem, das dem NTSC hervorgegangen ist. Wird vorwiegend in Frankreich (SECAM West) und den Ostblockstaaten (SECAM OST) verwendet.

Service-ID
Anhand der Service-ID, kurz auch SID genannt, lässt sich jedes Datenpaket eines DVB-Transportstroms exakt dem entsprechenden Programm zuordnen. Darüber hinaus werden die einzelnen Programme, die im Multiplexer zu einem einzigen Transportstrom zusammengefügt werden, mit Hilfe der Service-ID vom Receiver wieder auseinander dividiert und zu einzelnen, vollständigen Programmen zusammengefügt.

Set-Top-Box
Eine andere Bezeichnung für digitaler Receiver bzw. digitaler Empfänger, welcher für die Darstellung von digital komprimierten Fernseh- und Hörfunksignale zwingend benötigt wird. Neben der d-box gibt es inzwischen eine Vielzahl von unterschiedlichsten Geräten mit variablen Ausstattungsmerkmalen.

Signal
Allgemeine Bezeichnung für Daten, für eine Information einen Ton oder ein Bild, dessen Inhalt elektrisch verändert wird um über Entfernungen übertragen werden zu können, oder um verschiedene Apparate miteinander verbinden zu können.

Simulcast
Beim Simulcast-Verfahren werden Programme gleichzeitig in analoger und in digitaler Form ausgestrahlt.

Single-LNB
LNB mit einem Ausgang. Es kann alles empfangen werden, aber eben nur für einen Ausgang.

SkyPlex
Verfahren, Fernseh- und / oder Hörfunksignale von verschiedenen Uplink-Standorten in einem Paket zu "bündeln" und auf einer Frequenz abzustrahlen.

Smartcard
Eine Art Scheckkarte mit Abonnentendaten für die Teilnehmer- identifikation und Zugriffskontrolle auf einen Pay-TV-Kanal, die in den Decoder geschoben wird, vgl. PCMCIA.

Spot
Ausleuchtzone eines Satelliten, die auf einen kleinen Teil der Erdoberfläche beschränkt ist.

Symbolrate
Hiermit wird die Datenmenge beschrieben, die pro Sekunde übertragen wird.

Syster/ Nagravision
Analoges und digitales Verschlüselungssystem, vor allem in Deutschland, Spanien und der Schweiz sehr populär.
Während Syster für die analogen Programme Premiere analog und Tele-Club sowie CANAL+Spanien eingesetzt wird, nutzt auch der digitale Pay-TV Anbieter Via Digital diese Verschlüsselung.
Auch in den spanischen Kabelnetzen werden die Pay-TV Kanäle durch der Telefinica überwiegend in dieser Norm codiert.


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