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SAT-Lexikon

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DAB-Digital
Bezeichnung für Digitalen Rundfunk. Das System bietet zusätzlich Kapazitäten zur Datenübertragung. Die Datenkomprimierung erfolgt über MPEG-1 Audio Layer 2.

Dämpfung
Verlust von Signalstärke, der normalerweise in Dezibel ausgedrückt wird. Dämpfung kann in den Verbindungskabeln zwischen Antenne und Receiver auftreten, sowie in dem Raum, der eine Sendeantenne von einer Empfangsantenne trennt.

Datenrate
Übertragene Datenbits pro Sekunde – wird in kbit/s oder Mbit/s angegeben. Je höher die Datenrate, desto besser ist das übertragene Bild.

Datenschnittstelle
Das Betriebssystem eines digitalen Receivers kann über ein Null-Modem-Kabel oder BDM-Modul upgedatet werden, ohne das Gerät öffnen zu müssen. Als Datenschnittstelle sind die Normen RS 232 (parallel), SCSI oder Parallelanschluss üblich.

dB
Dezibel. Messwert, der das Verhältnis zweier Größen der gleichen Art untereinander ausdrückt. Er wird oft verwendet, um die Dämpfung eines Kabels oder einer Strecke auszudrücken, oder auch den Gewinn eines Verstärkers.

Decoder oder Dekodierer
Gerät, das dazu in der Lage ist, eine verschlüsselte Übertragung zu entschlüsseln. Jedes Verschlüsselungssystem hat einen passenden Dekodierer. Ein Decoder kann auch zur Umwandlung eines Formats in ein anderes dienen (z.B. D2-Mac in PAL).

Deemphase, audio
Der umgekehrte Prozess einer Emphase, der ein Audiosignal unterzogen wird. Beide zusammen dienen dazu, das Verhältnis zwischen Signal und Störgeräuschen zu verbessern. Während der Übertragungsphase werden die Audiofrequenzen im oberen Bereich besonders verstärkt (Emphase). Die Deemphase stellt die korrekten Lautstärkeverhältnisse zwischen hohen und tiefen Frequenzen wieder her.

Deemphase, video
Korrektur des demodulierten Video-Signals zur Wiederherstellung der korrekten Video-Frequenzstärke im oberen Bereich, die während der Übertragungsphase besonders verstärkt werden (Emphase), um Bildstörung zu reduzieren.

Demodulator
Schaltkreis in einem Satellitenreceiver mit der Aufgabe den Ton- und Bildgehalt aus dem Trägersignal eines TV-Kanals herauszufiltern.

Digital
Als digital werden binäre Codes bezeichnet, also die Zustände "1" und "0".
Rundfunkprogramme werden in unzählige dieser Codes zerlegt und anschließend als Datenstrom ausgestrahlt.

Digitales Fernsehen
Der Übertragungsweg der Zukunft für Fernseh- und Hörfunkprogramme: Bei digitalen Übertragungswegen werden Fernsehbilder wie Computerdaten binär als Folge der Ziffern Null und Eins übertragen.
Diese Codierung einer Datenreduzierung kann auf einen Kanal ein Vielfaches mehr an Informationen übertragen werden als bei analogen Sendungen.

DISEqC™
Digital Satellite Equipment Control. Vom SAT-Empfänger erzeugte Schaltsignale zur Steuerung und Umschaltung der Ausseneinheiten, wie LNBs und Multischalter. DISEqC™ ist ein eingetragenes Warenzeichen von EUTELSAT.

Display
Beleuchtete Anzeige, auf der normalerweise Zahlen oder Buchstaben erscheinen. Deshalb heißt er mitunter auch alphanumerischer Display. In Satellitenreceivern zeigt er die jeweiligen Empfangskanäle und sonstige Empfangsparameter an. In der Informatik bezeichnet man auch einen normalen Computerbildschirm als Display.

Dolby Surround
System der Bearbeitung von Audioinformationen in Filmen, Fernsehfilmen und Videoclips. Man erreicht mit diesem System eine akustische Einbeziehung des Zuschauers in das Geschehen. Das Klangambiente wird künstlich rekonstruiert, indem den klassischen Stereokanälen (vorne rechts und vorne links) drei Klangpunkte hinzugefügt werden: Der Zentralkanal, sowie die Kanäle hinten rechts und links.

Downlink
Damit bezeichnet man den Weg vom Satelliten zum Empfänger, also zum Receiver. Die Frequenz mit der hier gesendet wird ist die Downlink-Frequenz. Manche nennen sie auch Empfangsfrequenz. Das ist die Frequenz, die auch in den meisten Tabellen rund um den Satelliten-Direktempfang angegeben ist. Das Gegenstück hierzu ist der Uplink.

DVB
Digital Video Broadcasting (DVB) ist eine einheitliche Norm für die digitale Übertragung von Video-, Audio und Computerdaten, auf die man sich geeinigt hat. Für den Satellitenempfang heißt die Norm entsprechend DVB-S. Alle digitalen Receiver in Deutschland entsprechen dieser Norm. Die DVB-Tauglichkeit erkennt der Laie am Aufdruck DVB auf der Frontseite des Receivers.

DVB - Digital
Im Gegensatz zur analogen Signalübertragung, bei der beliebig viele unterschiedliche Signal- (Spannungs-) werte vorkommen, werden bei der digitalen Signalübertragung ausschließlich die Werte High=1 und Low=0 verwendet. DVB-S steht für Satelliten-, DVB-T für terrestrische- und DVB-C für Kabelübertragung. Wird ein analoges TV-Signal nach PAL-Standard digitalisiert, muss das Fernsehbild in einzelne Bildpunkte zerlegt werden. Es entstehen 20,7 Mio Bildpunkte pro Sekunde. Jeder Bildpunkt benötigt zur Digitalisierung 8 Bit, d.h. es müssen rund 166 Mio Bits pro Sekunde übertragen werden. Das ist unmöglich, deshalb muss die Datenmenge reduziert werden, vgl. MPEG.

DVB-C
Neben DVB-S für den Empfang von Satellitensignalen gibt es DVB-C (Cable), welche die Norm für digitale Kabelsignale darstellt. Die einzelnen Normen unterscheiden sich in diversen Spezifikationen, die aufgrund der unterschiedlichen Übertragungswege der Signale differenziert werden. So unterscheidet sich z.B. bei DVB-S und DVB-C die Modulation. Während bei der Satellitenübertragung QPSK zum Einsatz kommt, ist es bei der Signalverbreitung im Kabel QAM.

DVB-S
Bezeichnet wird mit "Digital Video Broadcasting Satellit" das technische
Verfahren für die Übertragung digitaler Signale per Satellit.

DVB-T
Entsprechend den anderen Normen ist DVB-T die Spezifikation für digitale terrestrische Signale. Darüber hinaus hat sich DVB-T auch als Bezeichnung für das digitale terrestrische Fernsehen durchgesetzt. DVB-T ist in Berlin und Brandenburg bereits im Regelbetrieb und wird andernorts noch in Projekten getestet. Der Vorteil gegenüber des analogen terrestrischen Fernsehens: Man kann bis zu 20 TV-Programme und Datendienste in digitaler Qualität über die Hausantenne empfangen.


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